Heisspraegungen
Dienstag, den 23. November 2010 um 23:48 Uhr
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Das Heißfolienprägen als Druckverfahren für Kunststoffteile, sowie Papier, Glas und viele andere Materialien besticht durch ihre hohe Farbdichte.

Hauptbestandteil dabei ist die Heißprägefolie aus einer dünnen Polyesterträgerfolie, auf der die dekorative Prägeschicht aufgebracht ist.

Mit Hilfe von beheiztem Hochdruckwerkzeugen wird das Motiv auf den Bedruckstoff aufgesiegelt. Die Materialoberfläche wird somit leicht plastifiziert und gewährleistet eine besondere haftfeste Verbindung zwischen Heißprägedekoration und Werkstück.

Hierfür stehen Farbtafeln unterschiedlichster Folienhersteller bereit. Farbtöne sind aus dem Bereich der Metallic-farben (z.B. Gold & Silber), Emaillefarben (matt und im Vergleich zu Offset besonders deckend) sowie den besonderes auffälligen Diffraction- und Holographieeffekten erhältlich. Auch farblose Folien mit Glanz-, Matt- oder Perlmutteffekt können für bestimmte Anwendungen reizvoll sein.

Lässt man die Folie weg, spricht man von einer Blindprägung, die besonders auf Leder ausgeführt werden kann. Durch die Möglichkeit, mit Setztypen Namen oder Bezeichnungen zu erstellen, können auch Unikate (Einzelstücke) bei geringer Auflage hergestellt werden. Selbst mit den Handprägepressen bis hin zum Prägeautomaten lassen sich eine Vielzahl von attraktiven und dekorativen Druckaufgaben lösen.